Sommerlager in Savognin


Unterwegs mit den drei Musketieren

Bei schönstem Wetter und hochsommerlichen Temperaturen genossen Kinder und Jugendliche der CEVI Davos ein erlebnisreiches Sommerlager in Savognin. Auf dem Programm standen Duellierturniere, Bastelworkshops, Mannschaftswettkämpfe und Geländespiele aber auch gemütliches Zusammensein am Lagerfeuer.

Von Anna Huovinen v/o Moira

Am ersten Samstag der Sommerferien versammelten sich 30 motivierte Cevianer und Cevianerinnen am Bahnhof, um mit d’Artagnan nach Paris zu den Musketieren zu fahren. Nach einer anstrengenden Reise erreichten sie den Lagerplatz in Savognin (Paris) und schlugen dort ihre Zelte auf. Natürlich trafen die Davoser auch auf die Musketiere und wurden von ihnen gleich zu einem Duell herausgefordert. D’Artagnan schlug sich hervorragend und wurde als Belohnung bei den Musketieren aufgenommen. Die Aufnahme feierte man gebührend bei einem gemütlichen Lagerfeuerabend.

Der Sonntag versprach ein herrlich warmer Tag zu werden, welcher für den Lageraufbau genutzt werden konnte. Doch am Abend überraschte die Cevianer ein heftiges Gewitter mit Sturm, welches das am Nachmittag mühevoll Aufgebaute wieder zerstörte. Doch die Musketiere kannten ein gutes Versteck, eine abgelegene Sägerei, wo sie die Nacht verbringen konnten.

Der nächste Tag musste wohl oder übel wieder dem Aufbau gewidmet werden, doch da nun alle wussten, was zu tun war, ging alles sehr schnell. Am Abend halfen die Cevianer der Milady beim Klauen der königlichen Juwelen. Nach der erfolgreichen Mission, welche diesmal ohne Gewitter erfüllt werden konnte, gingen alle müde ins Zelt.

Nebst Spiel und Sport gehören auch Ausbildungsworkshops in jedes Cevilager und so lernten die Cevianer den Umgang mit Kompass und verschiedenen Karten der Welt, denn auch d’Artagnan musste sich alleine in einer fremden Stadt zurechtfinden. Nach einem köstlichen Mittagessen, welches von der super Lagerküche zubereitet wurde, stand ein Orientierungslauf auf dem Programm. Obwohl es sehr heiss war, gaben alle vollen Einsatz und wurden anschliessend mit einer erfrischenden Dusche belohnt. Den Abend liessen die Musketiere und ihre Gehilfen mit einem gemütlichen Lagerfeuer und lustigen Spielen ausklingen.

 

Am Mittwoch konnte man Frisbees über den Lagerplatz fliegen sehen, denn die Cevianer lernten die Sportart Ultimate näher kennen. Die unterschiedlichsten Wurfarten wurden ausprobiert und so manch einer musste den Kopf einziehen. Das Geübte konnte sogleich im Ernstkampf geprobt werden und es entstanden packende Duelle mit viel Spass und Kampfgeist.

Am Nachmittag war für einmal die Kreativität gefordert. Beim Bastelworkshop entstanden das Lagerabzeichen, drei sich kreuzende Säbel, und viele andere schöne Dinge wie Armbänder, Pfeil und Bogen oder Specksteinanhänger.

 

Da es am Donnerstag immer noch heiss war, beschlossen die Cevianer , einen Ausflug nach Thusis in die Badi zu machen. Die Vorfreude war gross und der kleine Marsch nicht allzu anstrengend. Die Zeit in der Badi vertrieb man sich mit diversen Wasserspielen oder einfach mit „Sünnele“. Doch leider war die Zeit des Aufbruchs bald gekommen und spätestens beim Aufstieg zum Lagerplatz wurde das erfrischende Nass schon wieder vermisst. Oben angekommen gab es als Belohnung einen freien Abend, welcher für ein lockeres Volleyballspiel, zum Singen oder ein schnelles Ligretto-Kartenspiel genutzt wurde. 

Zufrieden und durch ein feines Dessert gestärkt gingen alle schlafen. Der Schlaf war aber nur von kurzer Dauer: Um Mitternacht wurden alle Cevianer geweckt, denn das lange ersehnte Nachtgeländespiel stand an! Zusammen mit den Musketieren galt es, den Tower von London anzugreifen, um die Juwelen der Königin zurückzuerobern. Dies gelang in einem actiongeladenen Spiel, so dass die Kinder und Jugendlichen um ca. 2 Uhr den wohlverdienten Schlaf weiter geniessen konnten.

 

Aufgrund des nächtlichen Geländespiels begann der darauffolgende Freitag ein bisschen später und mit einem superfeinen Brunch. Frisch gestärkt und motiviert verbrauchten die Cevianer ihre restliche Energie beim Mannschaftssport. Die Sportarten Fussball und Blachenvolleyball sowie Rugby standen auf dem Programm.

Dann war er auch schon da, der Abschlussabend. Die Juwelen waren erfolgreich zurückgeholt worden, aber wer war nun der beste Musketier? Diese Frage wurde im Verlauf des Abends mit vielen, lustigen Spielen und Wettkämpfen geklärt. Auch gab es Darbietungen der einzelnen Gruppen, welche witzige Ausdruckstänze, Lieder, Pantomime und Theater vorbereiteten.

Zufrieden und voller neuer Eindrücke nahmen die Davoser am Samstag nach einem zügigen Lagerabbruch die Heimreise in Angriff. Die einen versuchten im Postauto noch ein bisschen Schlaf nachzuholen, während die anderen ihre spannenden Erlebnisse austauschten. Auf die warme Dusche im elterlichen Heim freuten sich wohl Kinder und Leiter gleichermassen! Trotz des Sturmes war es ein gelungenes Lager und wird den Teilnehmern in guter Erinnerung bleiben.