Pfingstlager in Lantsch / Lenz


Flucht aus Ägypten!        

Im Lagerhaus Pardi in Lantsch/Lenz erlebte die CEVI Davos ein tolles Pfingstlager mit abwechslungsreichem Programm. Den Teilnehmenden dürften die spannenden Geländespiele im Wald, das gemütliche Zusammensein am Lagerfeuer, die sportlichen Wettkämpfe und kreativen Bastelworkshops noch lange in Erinnerung bleiben.

Am letzten Samstagmorgen versammelten sich alle Israeliten am Bahnhof Davos Platz, um mit Mose aus Ägypten zu ziehen und das verheissene Land zu suchen. Doch schon bald wurden sie von den Ägyptern verfolgt und mussten sich in der Ruine Belfort verstecken. Die Flucht gelang und so wurde nach einer kurzen Wanderung bald darauf das Lagerhaus im schönen Dörfchen Lantsch/Lenz bezogen. Die CEVIaner beschlossen, die neue Gegend bei einem Stern-OL zu erkunden. Dabei galt es mithilfe einer Landeskarte und sportlichem Ehrgeiz die Posten möglichst schnell zu finden. Müde von der anstrengenden Reise und der sportlichen Ertüchtigung am Nachmittag gönnten sich die Israeliten eine warme Dusche im Lagerhaus und liessen den Tag bei einem gemütlichen Spieleabend ausklingen.

Der Sonntag versprach ebenfalls erlebnisreich zu werden. Nach dem Morgenessen wurden die Israeliten von einem Wüstenvolk überfallen und mussten ihre Gebiete wieder zurückerobern, was in einem actiongeladenen Geländespiel auch gelang. Darin waren nicht nur Geschick und Ausdauer sondern auch Köpfchen gefragt. Die Kinder und Jugendlichen hatten in Gruppen verschiedene Aufgaben zu lösen und mussten in kniffligen Rätseln ihr Wissen unter Beweis stellen. Das Lager und die Verteidigungsstrategie der Israeliten wurden am Nachmittag bei einem Workshop neu aufgebaut. Die CEVIaner lernten aus Blachen wetterfeste Zelte zu bauen, bastelten sich ein Lagerabzeichen und übten das kluge Verstecken vor dem Feind. Nach einem köstlichen Essen verbrachten die Teilnehmenden einen gemütlichen  Lagerfeuerabend mit Singen und Spielen. Für die erst kürzlich zum Stamm der Israeliten gestossenen Mädchen und Buben fand anschliessend das traditionelle „Nämelä“ statt, bei welchem die Neuen ihren ganz persönlichen CEVI-Namen erhalten.

 

Diesen durften sie am nächsten Morgen stolz präsentieren. Mit grossem Applaus wurden Mandalika, Kaschka, Minou, Snorri und Dextro in die Gemeinschaft aufgenommen. Nach dem speditiven Hausputz und einem Spielturnier mit Fussball, Völkerball und Brennball war es auch schon wieder Zeit zum Aufbruch. Müde, aber glücklich erreichten die Israeliten zurück in Davos endlich das verheissene Land.