Auf Kaperfahrt mit Käpt’n Schnurrbärtli

Der berühmt-berüchtigte und unerschrockene Käpt’n Schnurrbärtli, welcher mit allen Wassern gewaschen ist, suchte letzten Samstag den 19. März 2016 eine neue Mannschaft im Hafen von Port-au-Chääs für eine Kaperfahrt. Nachdem er eine tapfere und wackere Mannschaft in Form von zehn abenteuerlustigen Teilnehmenden gefunden hat, ging es darum diese Landratten in die Geheimnisse der Piraterie einzuweihen. Es galt sich in der Kunst der Knöpfe zu beweisen, im Falle von verletzten Kameraden richtig zu handeln, sich auf den sieben Weltmeeren zu orientieren können, ein Repertoire an fetzigen Seemannslieder aufzubauen und im Kampf auf hoher See gewinnen zu können. Die zehn angehenden Matrosen und Matrosinnen zeigten in allen Disziplinen ein hohes Mass an Geschicklichkeit und so gab es nach der Ausbildung einen wohlverdienten Zmittag. Nach Speis und Trank ging es dann so richtig los. Sobald das Schiff des Käpt’n Schnurrbärtli, welches er liebevoll Süsett nennt,  aus dem Hafen ausgelaufen ist, tauchten auch schon ein Schiff der britischen Handelsgesellschaft auf. Die Piraten und Piratinnen zögerten nicht lange und enterten das feindliche Schiff. Es kam zum Kampf, welches die Piraten und Piratinnen für sich entscheiden konnten. Leider konnten sie den wertvollen Schatz der Briten noch nicht stehlen, da sich die Schatzmeiste in die Takelage retteten. Mit selbstgebauten Strickleitern gelange es den Piraten diese von ihren Hochsitzen herunterzuholen. Ein Schatzmeister jedoch war ein harter Brocken und musste mit den Seemannslieder in den Schlaf gesungen werden. Danach konnten die Piraten und Piratinnen mithilfe von Karte und Kompass, welche sie den Schatzmeistern abknüpfen konnten, Teile des Schatzes bergen. Der Kapitän der britischen Mannschaft konnte jedoch mit dem wertvollsten Teil des Schatzes türmen und diesen verstecken. Die unerschrockenen Matrosen und Matrosinnen von Käpt’n Schnurrbärtli nahmen sofort die Verfolgung auf und fanden den versteckten Schatz im Nu. Der Schatz bestand aus wertvollster Schokolade aus Nicaragua und exotischen Früchten aus dem entfernten brasilianischen Dschungel. Der Koch („Cookie“) vom Käpt’n Schnurrbärtli kannte ein wunderbares Rezept und zauberte mit den Zutaten das beste Schoggifondue, das die Piraten und Piratinnen je kosten durften. Käpt’n Schnurrbärtli war sichtlich stolz auf seine Crew und setzte gleich neue Segel gen Westen. Wer also eine Schifffahrt im Pazifik plant sollte sich in Acht nehmen vor der gefährlichsten Piratencrew der sieben Weltmeeren unter dem Kommando vom Käpt’n Schnurrbärtli!

 

 

Ahoi und AAARRGH, beim Klaubatermann!