Räuberjagd beim Ferienpass

Jedes Jahr werden vom Ferienpass viele verschiedene Aktivitäten angeboten, welche den Kindern und Jugendlichen in Davos die Möglichkeit bieten neue Dinge auszuprobieren. In diesem Sinne hat auch die Cevi Jungschar Davos wieder ein tolles Programm auf die Beine gestellt.

Am vergangenen Samstag haben sich 15 motivierte Kinder im Rahmen des Ferienpassprogramms vor der evangelischen Kirchengemeinde eingefunden, um einen Nachmittag Cevi-Luft zu schnuppern. Gestartet wurde mit einer Vorstellungsrunde und einem Kennenlernspiel. Dann wurde ihnen der cevianische König vorgestellt. Leider wurde sein wertvoller Schatz vor den Augen der Teilnehmer von drei bösen Räubern gestohlen. Der König war sehr verzweifelt und bat die Kinder um Hilfe seinen Schatz zurück zu erobern. Somit startete das Abenteuer und die Gruppe zog mit einem Wachmann los, um die Räuber aufzustöbern. Jedoch mussten vorher noch mehrere Ausbildungsposten absolviert werden, um den Räubern auch wirklich überlegen zu sein. Schnelligkeit und Geschicklichkeit brauchte es beim Katz- und Mausspiel, Ausdauervermögen beim Durchqueren eines Blachenschlauchs, Wurftechnik beim Tannzapfenschiessen und Mut beim Überwinden einer Seilbrücke über den Fluss. Alle Teilnehmer meisterten dies souverän. Auf der Grüniwiese angekommen, konnte man die Räuberhöhle (ein riesiges Blachenzelt) schon sehen. Die Räuber hatten einen riesigen Turm aus Trinkbechern aufgebaut und wollten den Teilnehmern einen Kompromiss anbieten, um ihren Schatz zurück zu gewinnen. Wenn sie es schafften einen grösseren Becherturm zu bauen, würden sie sich geschlagen geben. Somit begann der Kampf! Die Teilnehmer mussten durch ein abgestecktes Feld, welches voller Räuber war, rennen um, auf der anderen Seite im Wald ihre Becher zu suchen. Dies erforderte all ihre erlernten Fähigkeiten und am Ende schafften sie es ihren Turm so hoch zu bauen, dass die Räuber ängstlich die Flucht ergriffen. Somit konnten sie wohlverdient die Räuberhöhle in Beschlag nehmen und der König teilte als Dankeschön für ihre Hilfe sogar seinen geliebten Schatz, in welchem sich feine, selbstgebackene Kuchen befanden. Dies ergab den perfekten z’Vieri und zum Schluss kehrten alle glücklich und zufrieden zum Kirchgemeindehaus zurück.